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Anschlussmöglichkeiten

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Prinzipieller Aufbau einer Glassteinwand im Maurer-System

 

Glassteinwände dürfen keine Kräfte aus dem Mauerwerk aufnehmen, deshalb sind umlaufende Dehnungsfugen unbedingt vorzusehen. Der untere Randstreifen ist auf einem Gleitlager aus unbesandeter Bitumenpappe beweglich.

Bei einer Aufmauerung im U-Profil ist zusätzlich auf eine Gleitfuge aus Ölpapier oder unbesandeter Bitumenpappe bzw. Folie im U-Profil zu achten.
Seitliche Anker in der Wand sind als Schiebeanker auszubilden. Alle Metallteile sind aus rostfreiem oder verzinktem Stahl vorzusehen.
Die Bewehrung der Glassteinwand erfolgt nach den statischen Vorgaben. Die äußere, der feuchten Seite zugewandte Mörtelüberdeckung ist entsprechend der Tabelle auf Seite 24 »Normen + Empfehlungen« einzuhalten, die innere Mörtelüberdeckung sollte mindestens 15 mm betragen. Der Mörtel ist vor zu schnellem Austrocknen zu schützen; nach seiner Austrocknung sollten die Fugen und die Randstreifen auf der Wetterseite gegen Schlagregen imprägniert werden.
An allen Anschlüssen zum Mauerwerk und zur Fensterbank ist das Eindringen von Feuchtigkeit durch eine dauerelastische Dichtung (Silikon) zu verhindern. Bei einer Aufmauerung im U-Profil ist zusätzlich die Fuge zwischen dem Profil und dem Rand- und Deckenstreifen abzudichten. Bei Verwendung eines umlaufenden U-Profils muss beim unteren Randstreifen auf einen einwandfreien Ablauf des Wassers geachtet werden.

Wand- und oder Deckenanschluss

 

Bodenanschluss

 

Eckelement

 

Mögliche Eckvarianten (Kompletecke)

 

Hiervon ausgeschlossen sind Spezial-Glassteine wie z.B. 198 Wärmeschutz, 198 BSH 20, 1930 F, 1960 F, 1990 F.

 

Maße in mm / Maß „D” bei 90°Winkel Maßtoleranzen nach DIN 18175

Elegante Glasstein Wand-Fortführung, Eckvarianten

 

Gebogene Glassteinwände

 

Bei einfachen gebogenen Glassteinwänden sind vertikale Dehnungsfugen nach der maximalen Elementbreite,

mindestens jedoch alle 6 Meter anzuordnen.
Bei mehrfach gebogenen Wänden sind Dehnungsfugen in den Wendepunkten der Kurven anzuordnen.
Eine innere Fugenbreite von 8 mm darf nicht unterschritten werden.
Fugen ≤ 1 cm dürfen nicht bewehrt werden.

 

Einbauten

 

In die Glassteinwände integrierte Einbauteile wie Türen, Fenster, Lüftungsflügel etc. müssen dem Raster der

Glassteinwand entsprechen. Die umlaufenden Randstreifen (min. 50 mm, max. 100 mm) dienen zur Aufnahme

der Einbauprofile. Für den Einbau in Glassteinwände werden Türen mit Schließmechanismus empfohlen.

 

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